April 11, 2012 mizori

Maria Taytakova absolvierte Operngensang am Konservatorium in Bratislava (prof. Jarmila Smyčková, prof. Zuzana Stankociová) und Vokale Interpretation an der Akademie der Künste in Banská Bystrica (prof. Eva Blahová). 2009 gab sie ihr Operndebüt in der Titelrolle als Lucia (G. Donizetti: Lucia di Lammermoor) im Staatstheater Košice (Slowakei). Ihre weitere Projekte umfassen die Rolle der Musetta  (G. Puccini: La Bohème) im Teatro San Babila in Mailand (Italien), die Rolle der Gilda (G. Verdi: Rigoletto) im Teatro della Luna in Mailand (Italien), die Tournee  mit der Veneto Philharmonie (Italien) und mit dem Czech Philharmonie Collegium (Japan).

2013 debütierte sie in Österreich als Gilda (G. Verdi: Rigoletto) beim Klassik Festival Schloss Kirchstetten Die Kritiker betonten ihre „tadellose Meisterschaft der Koloraturen und die dramatischen Zuspitzungen“ (Der Neue Merker, 3. 8. 2013), und schätzten auch ihre Rolleninterpretation hoch, die „nicht nur von einer ungeheuren Gründlichkeit und Tiefgang, sondern auch von einer handfesten Dramatik“ (Café Momus, 28.9.2013). Anschließend sang sie die Rolle der Adina (G. Donizetti: L’Elisir d’amore) auf demselben Festival in Österreich. Ihre Adina erregte die Aufmerksamkeit mit der „exzellenten Rollengestaltung“ (Café Momus 20.8.2015) und mit einem wunderbaren, beweglichen Sopran mit einer hörbaren Mittellage, herrlichen Legati, perlender Koloraturfähigkeit“ (Hintermayer Music, 2. 9. 2015).

Gleichzeitig präsentierte sie sich in den Rollen der Najade (R. Strauss: Ariadne auf Naxos) und des Oberto (G. F. Händel: Alcina) im Staatstheater Košice (Slowakei). Die Kritiker schätzten ihren sowohl „runden Kammerton“ und „fehlerlose Koloraturen“ hoch (Operaplus.cz, 28.2.2016), als auch während ihres Gastauftritts im Ständetheater Prag (Tschechische Republik) „bunte und runde Stimme“ (Operaplus.cz, 11.10.2017)

2016 sang sie die Rolle des Piramo (J. A. Hasse: Piramo e Tisbe) im TEATRO BAROCCO in Stift Altenburg und 2017 im Schlosstheater Laxenburg bei Wien (Österreich). Als Piramo „glänzte sie durch den wandlungsfähigen Ausdruck ihres Soprans“ (Der neue Merker, 11.7.2016) und beeindruckte mit ihrem „elegant geführte Stimme“ mit „silbrigen Klang“ (Kurier, 27.6.2016). Die erfolgreiche Produktion von Piramo e Tisbe beim TEATRO BAROCCO war für den Österreichischen Musiktheaterpreis 2017 nominiert. 2018 studierte sie die Rolle der Violetta (G. Verdi: La Traviata) beim Mythos Opera Festival (Italien) und 2019 die Rolle der Pamina (W. A Mozart: Zauberflöte) im Opernstudio in Banská Bystrica (Slowakei).

Neben Theaterproduktionen ist sie auch bei über 100 verschiedenen Konzerten und Operngala in der Slowakei, der Tschechischen Republik, in Österreich, Deutschland, Italien, Spanien, Kroatien, Schweden und Japan aufgetreten. Im Bereich der Kammermusik spezialisiert sie sich vor allem auf die Interpretation von Liedern aus der Wende des 19. und 20. Jahrhunderts französischer, deutscher und slowakischer Herkunft.